Hackfleisch

Hackfleisch ist bei uns in Deutschland in Form von Hamburgern, Frikadellen oder Hackbraten sehr beliebt. Besonders verbreitet sind Rinder- und Schweinehack und gemischtes Hackfleisch aus 45% Rind und %50 Schwein. Ursprünglich wurde das Fleisch mit dem Messer nur kleingehackt - daher auch der Name - heute nutzt man dafür ausschließlich einen Fleischwolf. Durch das Zerkleinern vergrößert sich die Oberfläche des Fleisches und es wird ein Teil der Zellmembranen zerstört. Dadurch ist das Hackfleisch sehr anfällig für zum Beispiel Colibakterien und Salmonellen. Aus diesem Grund gibt es eine strenge Verordnung, die sogenannte Hackfleischverordnung, die alles rund um den Herstellungsprozeß und die Handhabung von Hackfleisch genau regelt. So darf nicht eingeschweißtes Hackfleisch von der Metzkertheke nur an dem Tag verkauft werden, an dem es hergestellt wurde. Wild- und Geflügelhack darf der Metzger überhaupt nicht verkaufen. Eine Ausnahme bildet eingeschweißtes Hackfleisch, welches durch das Hineinpumpen von Schutzgas - meist eine Mischung aus Stickstoff, Kohlenstoffdioxid und/ oder Sauerstoff - in die Packung haltbar gemacht wird, da das Bakterienwachstum gehemmt wird. Trotzdem sollte man das Fleisch möglichst noch am Kauftag verbrauchen oder zumindest durchbraten und innerhalb der nächsten zwei Tage verzehren.
Rezepte mit Hackfleisch:
Hokkaidōkürbis mit Hackfleisch |
Korokke mit Hackfleisch |
Mapo Tofu |
Minifrühlingsrollen |
Niku-Dango no Amakara-ni |

















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