Pfeffer

Pfeffer stammt ursprünglich aus Indien, genauer gesagt von der Malabarküste. Erst seit ca. 1000 Jahren wird er auch in anderen Teilen Asiens angebaut. In der Antike bezogen die Europäer ihren Pfeffer von den Arabern, welche ihnen das eigentliche Herkunftsland verschwiegen, um ihre Monopolstellung zu bewahren. Erst im Mittelalter fanden europäische Entdecker das Ursprungsland des Pfeffers und konnten ab diesem Zeitpunkt ihren Pfeffer ohne den Umweg über Arabien direkt beziehen. Dadurch sanken auch die Preise und Pfeffer war nicht mehr nur für die Reichen erschwinglich. Weltgrößter Pfefferproduzent ist heute Vietnam.
Aus den Früchten des Pfefferstrauchs wird schwarzer, grüner, weißer und roter Pfeffer hergestellt. Für schwarzen Pfeffer werden die noch unreifen Früchte kurz in heißem Wasser gekocht um sie zu reinigen und Enzyme freizusetzen, die für die schwarze Farbe verantwortlich sind, und anschließend getrocknet.
Grüner Pfeffer wird ebenfalls aus unreifen Früchten hergestellt. Um die Farbe zu bewahren wird grüner Pfeffer entweder eingelegt oder gefriergetrocknet.
Weißer Pfeffer ist der von der Schale befreite Kern der reifen Frucht. Dazu werden die Beeren in Wasser eingelegt bis die Schale zu faulen beginnt und abfällt. Anschließend werden die Kerne noch getrocknet.
Als roten Pfeffer bezeichnet man die reifen, roten Früchte. Sie werden meistens eingelegt verkauft. Getrocknet sind sie nur sehr selten erhältlich. (Der rote Pfeffer, der häufig in Pfeffermischungen zu finden ist, ist eigentlich "rosa Pfeffer", die Frucht des Brasilianischen Pfefferbaums und kein echter Pfeffer. Er schmeckt sehr mild und etwas süßlich.)
In Pfefferkuchen ist übrigens kein Pfeffer. Der Name rührt daher, dass im Mittelalter alle orientalischen Gewürze schlicht als Pfeffer bezeichnet wurden.
Aus den Früchten des Pfefferstrauchs wird schwarzer, grüner, weißer und roter Pfeffer hergestellt. Für schwarzen Pfeffer werden die noch unreifen Früchte kurz in heißem Wasser gekocht um sie zu reinigen und Enzyme freizusetzen, die für die schwarze Farbe verantwortlich sind, und anschließend getrocknet.
Grüner Pfeffer wird ebenfalls aus unreifen Früchten hergestellt. Um die Farbe zu bewahren wird grüner Pfeffer entweder eingelegt oder gefriergetrocknet.
Weißer Pfeffer ist der von der Schale befreite Kern der reifen Frucht. Dazu werden die Beeren in Wasser eingelegt bis die Schale zu faulen beginnt und abfällt. Anschließend werden die Kerne noch getrocknet.
Als roten Pfeffer bezeichnet man die reifen, roten Früchte. Sie werden meistens eingelegt verkauft. Getrocknet sind sie nur sehr selten erhältlich. (Der rote Pfeffer, der häufig in Pfeffermischungen zu finden ist, ist eigentlich "rosa Pfeffer", die Frucht des Brasilianischen Pfefferbaums und kein echter Pfeffer. Er schmeckt sehr mild und etwas süßlich.)
In Pfefferkuchen ist übrigens kein Pfeffer. Der Name rührt daher, dass im Mittelalter alle orientalischen Gewürze schlicht als Pfeffer bezeichnet wurden.

















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