Sekihan (jap. 赤飯, "roter Reis") wird in Japan traditionell zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagen und Neujahr zubereitet. Die rote Farbe soll dabei Glück symbolisieren. Man ißt es normalerweise direkt nach dem Kochen, kann es aber auch ins Bento tun oder zu Onigiri (Reisbällchen) formen. Obwohl es ein wenig so aussieht, ist es kein süßes Rezept. Sekihan wird für gewöhnlich mit Gomashio bestreut, wodurch es leicht salzig wird.
- Den Klebreis in eine Schüssel geben und waschen. Dafür füllt man am besten die Schüssel mit Wasser bis der Reis bedeckt ist und wirbelt ihn dann mit der Hand ein paar Sekunden durch. Danach gießt man das trübe Wasser ab. Das wiederholt man solange, bis das Wasser klar bleibt (ca. 4-5 mal). (Der Sinn der Sache ist den Reis von eventuellen Unreinheiten, sowie überschüssiger Stärke, welche den Reis schleimig werden lassen könnte, zu befreien.) Dann die Schüssel erneut mit Wasser füllen, so dass der Reis etwa 3 cm hoch bedeckt ist. Über Nacht quellen lassen.
- Wenn der Reis aufgequollen ist, das Wasser abgießen und den Reis in einem Sieb abtropfen lassen.
- In der Zeit die Azukibohnen mit genügend Wasser aufkochen und 5 Minuten auf hoher Hitze kochen lassen. Anschließend das Wasser abgießen. (Dadurch wird der Stoff, der später für gewisse "Tönchen" verantwortlich ist, aus den Bohnen gelöst und mit dem Kochwasser weggeschüttet.) Die 250ml Wasser hinzugeben und die Bohnen auf mittlerer Hitze in 30-40 Minuten weichkochen.
- Das Wasser aus dem Topf abgießen, aber unbedingt auffangen! Reis in den Topf zu den Bohnen geben und etwas durchmischen. Zu dem Bohnenkochwasser soviel Wasser hinzugeben, dass es 250ml Flüssigkeit ergibt. Diese zu Reis und Bohnen in den Topf geben.
- Den Inhalt des Topfes mit Deckel auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Nach zwei Minuten die Hitze herunter stellen und weitere fünf Minuten köcheln lassen. Dann die Hitze ausstellen und den Reis auf der Herdplatte ca. 15 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren mit Gomashio bestreuen.


























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